Resident Evil: The Final Chapter Poster

„Resident Evil“: Reboot-Regisseur gefunden! Er schreibt neues Drehbuch!


Kristina Kielblock  

Der Horror-Experte James Wan übernimmt die Produktion des ersten Reboots von „Resident Evil“. Mit dem neuen Regisseur kommen umwälzende Änderungen des bisherigen Plans. 

Resident-Evil-Reboot verpflichtet 47-Meters-Down-Regisseur

Die jüngste Entscheidung bezüglich des neuen Resident-Evil-Films könnte die bisherigen Ankündigungen über den Haufen werfen. Wie Variety berichtet, hat Constantin Film Johannes Roberts als Regisseur verpflichtet. Die Produktion soll schon 2019 starten. Roberts hat zuvor noch Verpflichtungen bei seiner Fortsetzung zu „47 Meters Down“, die im Sommer 2019 in die Kinos kommen soll.

Drehbuch von Russo passé?

Autor Greg Russo hatte sich im Gespräch mit discussingfilm eindeutig bekannt, dass er sich beim Schreiben des Drehbuchs wieder mehr auf die Horroraspekte des Spiels besonnen hat. Gerade an Produzent James Wan hatten Fans des gepflegten Horrors schon diese Erwartung geknüpft, denn mit „Saw“, „Insidious“ oder „Conjuring“ hat er ja ein gutes Händchen im Genre bewiesen.

Ein Jahr hat Russo an dem Drehbuch zum Resident-Evil-Reboot geschrieben, dann hat er es den Produzenten überreicht. Er hielt es von vorneherein nicht für ausgeschlossen, dass sie am Ende doch etwas ganz anderes machen.

Als Fan der Reihe war für Russo klar, dass er dem Reboot einen neuen Schwung verpassen wollte und sich dazu auf die Horror-Bestandteile der Spiele konzentrieren wollte. Seine Inspirationen ließ er sich dabei vom siebten Teil der Spielereihe liefern: „“. Auch das Spiel stellt gleichermaßen einen neuen Anfang, aber auch eine Rückbesinnung auf den Survival-Horror des Klassikers von 1996 dar.

Roberts schreibt neues Drehbuch

Johannes Roberts will sein eigenes Script schreiben. Ob Teile von Russos Entwurf, der ja bislang auf Gegenliebe stieß, Bestand haben könnten, ist unklar. Und ob die Ankündigung, wir könnten zur Neubelebung der Reihe mit mehr Horror rechnen, weiterhin gilt, wird sich sicher in den nächsten Monaten zeigen, wenn uns weitere Informationen zum Reboot der Reihe erreichen. Womöglich erwartet uns eine wirklich Angst einflößende Neubelebung der Filmreihe.

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„Resident Evil“: In Asien extrem erfolgreich

Im sechsten Teil des Franchise „Resident Evil: The Final Chapter“ sollte Milla Jovovich als Alice eigentlich zum letzten Mal von ihrem Ehemann und Regisseur des Films, Paul W.S. Anderson, durch Horden hungriger Zombies geschickt werden, um die Welt zu retten. Und die Einspielergebnisse in den USA und Deutschland ließen auch vermuten, dass dies tatsächlich das finale Erzeugnis der Reihe bleiben würde. Wäre da nicht der chinesische Markt und der übermäßige Erfolg an den dortigen Kinokassen. Mit 33 Millionen Einnahmen nur am Eröffnungstag kann man als Produzent schnell ins Schwärmen geraten, so wie Martin Moszkowicz von Constantin Film, die „The Final Chapter“ produziert haben:

Durch die gesamte Zeit haben die Verantwortlichen ein sehr professionelles Verständnis des Marktes, des Publikums und des geistigen Eigentums bewiesen und kamen entsprechend mit einer sehr soliden Marketing- und Distributionsstrategie an den Markt, die zu dem großen Box-Office-Erfolg in China beigetragen hat.

Während in den USA gerade mal 27 Millionen US-Dollar zusammenkamen, hat der Film in China diese Summe bereits verdreifacht. Die Videospieladaption ist erst seit 2010 und dem vierten Teil „Resident Evil: Afterlife“ (300 Millionen $ Einnahmen weltweit) auch in China veröffentlicht worden.

„Resident Evil“ im Stream & Heimkino

Wollt ihr euch alle Teile nochmal online ansehen, sieht die legale Streamsituation nicht unbedingt rosig aus. Weder Amazon noch Netflix haben alle Filme in der Flatrate, bei Netflix seht ihr immerhin „Resident Evil“ von 2002. Allerdings könnt ihr mit dem die ersten fünf Filme in der Flatrate sehen.

Die DVD und Blu-ray von „The Final Chapter“ erschien am 07. Juli 2017 auf Deutsch.

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Bildrechte: © Constantin

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